Sieger 2016

DEBAU-Preis 2016
Der Sieger des DEUBAU-Preises 2016 steht fest: Teleinternetcafe (Berlin) und Treibhaus (Hamburg) konnten sich mit dem Projekt ‚Kreativquartier München‘ gegen 44 konkurrierende Projekte durchsetzen.

Der Entwurf ‚Kreativquartier München‘ zeigt ein schlüssiges städtebauliches Gesamtkonzept zur Erschließung eines 20 ha großen Areals nordwestlich der Münchner Innenstadt, auf dem sich bereits jetzt Ateliers, Werkstätten und freie Theater angesiedelt haben.

Durch das Spiel mit dichten und aufgelockerten Strukturen soll ein gemischtes Quartier mit 900 Wohneinheiten, Hochschule, Gewerbe, Kunst und Kultur entstehen. Der Entwurf basiert dabei auf einer logischen Weiterentwicklung von Teilquartieren unter Freihaltung einer zentralen Grünzone mit einer attraktiven Freiraumgestaltung.

Teleinternetcafe (Berlin) mit Treibhaus (Hamburg): v.l.n.r. Urs Kumberger, Andreas Krauth, Verena Schmidt und Marius Gantert.

Teleinternetcafe (Berlin) mit Treibhaus (Hamburg): v.l.n.r. Urs Kumberger, Andreas Krauth, Verena Schmidt und Marius Gantert.

Junge Architektur – Belebende Beiträge zur Baukultur

In jeder Generation wird Architektur anders gedacht: eine Essenz aus zeittypischen Erfahrungen, gespeist aus vielfältigen Quellen, kombiniert mit kreativen Ideen. Junge Architektur macht neugierig auf überraschende Sichtweisen und frische Impulse für neue Entwicklungen auf dem Gebiet des Planens und Bauens.

Der DEUBAU-Preis steht für Junge Architektur. Er gibt Auskunft über das Engagement, die Experimentierfreudigkeit, die Lust unkonventionelle Themen in die Debatte über die Zukunft von Architektur und Städtebau einzubringen. Sein Ziel ist die Förderung junger deutscher Architektinnen und Architekten in Deutschland.

Die mit 15.000,- Euro dotierte Auszeichnung wird seit 1964 alle zwei Jahre von der Stadt und Messe Essen für herausragende Beiträge zur baukulturellen Entwicklung unserer Gesellschaft verliehen. Sie soll dazu beitragen, die Preisträger mit einer breiten Öffentlichkeit bekannt zu machen und gleichzeitig ein Bewusstsein für die Leistungen junger Architektinnen und Architekten zu schaffen.